Mittwoch, 25. April 2018

Priester-"Berufungen" sind nicht nötig! - "katholisch.de" stößt Leser vor den Kopf!

Da hat Thomas Jansen,         Chef vom Dienst (das ist so
was Ähnliches wie ein Chef-
redakteur)
beim online-Portal "katholisch.de" aber in ein Wespennest gestochen!
Heute erschien online sein Meinungsbeitrag unter der provozierenden Schlagzeile "Wer Priester will, braucht keine "Beru-
fungen" - über ein abschreckendes Wort".

Dort führt er aus, dass dies "ein verdammt großes Wort" sei, das ein-
schüchtere und abschrecke. Er schlägt deshalb vor, "ein paar Gänge herunterzuschalten" und auf dieses Wort "komplett zu verzichten". -
Seine Alternative ist aber für manche Leser schlicht nicht überzeugend, und sie regen sich in ihren Zuschriften mehrheitlich darüber auf.

Finden Sie, liebe "KREUZKNAPPE"-Leser, seinen Gegenvor-
schlag zur "Berufung" überzeugend?

Zitat: "Versuchen wir es doch mal so: Priester zu sein ist ein ungemein anspruchsvoller, vielseitiger und erfüllender Beruf".  ---> HIER !

In Kassel durften die Schüler beim Abi-Ball erst ab 21 Uhr essen - wegen RAMADAN. - Wirklich?

Ich kann nicht über alle Verlinkungen schreiben, die mir von aufmerksamen Lesern zugeschickt werden, sonst gäbe es täglich zwanzig Artikel hier im Blog, was weder für mich noch für Sie als Leser zumutbar ist.
Aber das hat mich dann doch stutzig gemacht: In Kassel  - so ein Aufreger in gewissen Kreisen - mussten doch tatsächlich sämtliche Abiturienten beim Abiball stundenlang hungern, weil das Vorbe-
reitungsteam der Schüler beschlossen und per Brief an die Teilnehmer mitgeteilt hat, dass das Büffet mit Rücksicht auf den RAMADAN erst nach Sonnenunter-
gang
um 21 Uhr eröffnet
werden soll.

Wie so oft bei solchen Aufregern, lohnt sich ein zweiter, genauerer Blick, und da sieht manches oft deutlich anders aus. - Man lese ---> HIER
und HIER und HIER !

Britischer Richter: Alfie Evans darf zum Sterben nach Hause, aber nicht zur Behandlung nach Italien!

Ich frage mich, wie weit britische Richter sich in-
zwischen von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit ent-
fernt haben, wenn dem Kind britischer Staatsbürger, zu-
gleich neuerdings italienischer Staatsbürger, die lebensverlän-
gernde und vielleicht lebens-
rettende Ausreise verwehrt wird, sogar trotz mehrfacher Bitten des Papstes. Ein schwerkrankes Kind als Gefangener und Todeskandidat des Staates?

Ein Riesen-Skandal der Rechtsprechung, finde ich. 
Man schaue die neueste Entwicklung ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !

Verheiratete Priester? - Bischof Bode meldet schon mal vorsorglich Bedarf an!

Wie man aktuell bei "katholisch.de" lesen kann, spekuliert Bischof Bode darauf, dass die in 2019 anstehende Amazonas-Synode für diese spezielle Region den Einsatz verheirateter Priester verlangen wird.
Da hängt er sich jetzt schon mal dran und meldet vorsorglich Bedarf an: "Wenn das grund-
sätzlich gehe, dann müsse das auch in Situationen gehen, in denen die Not zwar anders, aber auch groß sei"
. ---> HIER !

Damit bestätigt er Befürchtungen, dass die Zulassung verheirateter Priester in ganz bestimmten, eng gefassten "Einzelfällen" in der Praxis zu einer Art weltweitem "Dammbruch" führen wird. - Nicht nur er liegt bei diesem Thema quasi auf der Lauer, sondern andere auch, und das würde sich lawinenartig verbreiten.
In diesem Zusammenhang auch bemerkenswert: Noch vor drei Jahren las man es ganz anders von ihm, wie im verlinkten Zeitungsartikel nachzulesen: "Ich halte den Zölibat immer noch für angemessen. Ich sage das so klar". ---> HIER !
Aber mir scheint ohnehin, Bischof Bode provoziert gerne mal ein bisschen... ---> HIER !
Kurzes Vorstellungsvideo von Bischof Bode ---> HIER !

Dienstag, 24. April 2018

Der singende irische Priester Ray Kelly begeistert wieder das Internet-Publikum!

Sein "Halluluja" für ein Brautpaar sorgte 2014 für Millionen von Klicks für das "YouTube"-Video --> HIER !
Nun hat er es wieder getan: Der irische Priester Ray Kelly trat bei einer der geliebt-gefürchteten Castingshows auf - und begeisterte die Jury und das Publikum im Saal und im Internet. - Bitte sehr!  --> HIER und das Gesangsvideo --> HIER !

Maschinen abgestellt: Alfie Evans atmet ohne fremde Hilfe weiter - Ärzte sind verblüfft!

Heute in der Frühe war ich entsetzt und vermutete, dass der kleine Alfie Evans wenige Stunden später tot sein würde - monatelang war er künstlich beatmet worden, weil die be-
handelnden Ärzte ausgeschlos-
sen hatten, dass er noch selbst atmen könne.
Nachdem das Beatmungs-
gerät
auf richterliche An-
ordnung abgeschaltet worden ist, geschah heute jedoch ein kleines "Wunder": Alfie Evans atmet inzwischen schon seit einigen Stunden selbst!

Dürfen seine leidgeprüften Eltern neue Hoffnung schöpfen, dass sein staatlich verordneter Tod nicht eintreten wird und es dem italienischen Konsulat gelingt, die Briten dazu zu bewegen, den kleinen Patienten nach Rom bringen zu dürfen? 
Viele Christen begleiten die Familie inzwischen im Gebet, Papst Franziskus auch.
Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !

Kommunion: Kardinal Kasper schlägt ehrliches Nachdenken vor, und Bischof Voderholzer will kein "Ewiggestriger" sein!

Die aktuelle öffentliche Debatte um den Kommunionempfang hat, wenn ihr medial aufgezwungener Start auch unerquicklich war, ganz offensichtlich auch ihr Gutes:
Viele Bischöfe und Theologen äußern sich, und zahlreichen Gläubigen wird noch einmal bewusst, dass der Empfang der Heiligen Kommunion keine Selbstverständlichkeit und schon gar kein Automatismus ist. 

Zur Sache äußerten sich aktuell zum Beispiel Kardinal Kasper als Kritiker der sieben Brief-
schreiber nach Rom und der Regensburger Bischof als einer, der die Anfrage mit unter-
schrieben hat.
Kardinal Kasper geht von der Annahme aus, dass Katholiken und Protestanten heute "schon eine Kirche" sind, "wenngleich nicht in voller Gemeinschaft". Es komme beim Kommunionempfang immer auf den Einzelfall an... ---> HIER !

Bischof Voderholzer begründet in einem langen Interview, warum er die Anfrage nach Rom unterschrieben hat und warum er sich gegen Be-
schimpfungen wie "Ewiggestriger" wehrt... - Als pdf-Datei ---> HIER !

Täter geistig verwirrt: Transporter-Fahrer tötet in Toronto 10 Menschen und verletzt viele!

Es ist mal wieder ein Einzelfall, und der Täter ist mal wieder ein geistig Verwirr-
ter. Das wird schon stimmen, aber den Opfern und ihren traumatisierten An-
gehörigen dürfte es letztlich ziemlich
egal sein, was für eine Geisteshaltung
der Kleintransporter-Fahrer bei seiner menschenverachtenden Tat hatte. -
Mal wieder ein rabenschwarzer Tag!
---> HIER und HIER und HIER !

Unser Gebet gilt den Opfern und allen, die darunter jahre- oder lebenslang zu leiden haben.

Wer hat Joachim Frank die vertraulichen Bischofsschreiben zugeschickt? - Ein Verdacht!

Mit der Veröffentlichung zweier vertraulicher Bischofs-Schrei-
ben (---> HIER !) hatte der Kölner Journalist Joachim Frank die Lawine ins Rollen gebracht:
Was die sieben Bischöfe mit ihrem Brief nach Rom in aller Ruhe sachlich besprochen ha-
ben wollten, wurde so in die sensationsgierige Öffentlichkeit gezerrt. Das ist bedauerlich und hat dem Ansehen der Kirche in Deutschland sicher auch Schaden zugefügt.
Heute ist "kath.net" als Detektiv im Einsatz und sucht den "Maulwurf", der dem Kölner Journalisten und früheren Priester das Schreiben nach Rom und die Antwort des DBK-Vorsitzenden Kardinal Marx zugespielt hat.
Der konkrete Verdacht: Der Geheimnisverräter sitzt in der Zentrale der Deutschen Bischofskonferenz! - Ein Computerexperte habe die Spuren des Briefversandes rekonstruiert und dabei klare Beweise gefunden, dass die Dokumente Joachim Frank direkt vom DBK-Büro aus elektronisch zugeschickt wurden. Schon zwei Stunden nach dem Versand aus der DBK-Zentrale sei der Skandal-Artikel von Joachim Frank im "Kölner Stadt-Anzeiger" erschienen. 

Wer war's denn nun konkret? - Derjenige müsste eigentlich fristlos gekündigt werden oder  zumindest eine schriftliche Abmahnung be-
kommen
, würden Juristen sicher raten. "kath.net" jedenfalls ist sich sicher, dass es für die DBK kein Problem wäre, den Täter herauszufinden, aber "möchte die DBK hier überhaupt Aufklärung?" ---> HIER !