Mittwoch, 21. Februar 2018

Einerseits Besucher-Rekorde für Papst Franziskus, andererseits aber rückläufige Besucherzahlen...

"Radio Vatikan" bzw. sein sprachlich verenglischter Nachfolger "VATICAN NEWS" präsentiert heute
die erfreuliche Bilanz des
ersten Amtsjahres 2013 von Papst Franziskus:
Beachtliche 1.550.000 Men-
schen haben an einer der Papstaudienzen teilgenommen, die höchste Zahl seit 2001. Darüber darf man sich ruhig mal freuen!

Die andere Seite der Medaille
ist allerdings, dass es bei Papst Franziskus so geht wie bei seinen Vor-
gängern: Das Interesse der Pilger an Audienzen mit ihm lässt deutlich nach, und das erfährt man aus der Meldung nicht so deutlich formuliert, sondern nur ganz knapp.
Alles hat eben zwei Seiten. Zumindest dann, wenn man das nicht beinahe verdrängen will...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Wenn Sie diese Zahlen über Schüler in Berlin lesen...

... dann wird Ihnen sicher klar, liebe Leserinnen und Leser, wie groß die Herausforderungen für die Lehrkräfte und die Schüler sind, damit klarzukommen. Natürlich ist das Unterrichten viel einfacher, wenn der Aus-
länderanteil weniger als 20 % beträgt, um mal eine Zahl zu nennen.
Die Realität in Berlin ist hart, und wenn man dann noch weiß, dass dort in der Bildungspolitik gespart wird, dass manche Schulen sich
in schlechtem Bauszustand befinden und dass der Lehrermangel ganz gra-
vierend ist, dann wundert man sich höchstens darüber, warum die Politik nicht mehr tut...

Man lese ---> HIER und HIER und HIER und HIER !
(Ich selbst war bekanntlich drei Jahrzehnte Grund- und Hauptschullehrer und Schulleiter und weiß, wie wichtig gute Bildung ist. Ich bin mir nicht sicher, ob alle Politiker das auch wissen!)

Wird an einem Skandal gebastelt? - Papst soll eine Millionen-Zuwendung erbeten haben!

Jeden Tag wird eine neue Sau durch's Dorf getrieben - so direkt drückt sich einer meiner Freunde gerne aus, wenn er wieder mal über die "Papstgegner" in der Kirche wettert, die er gar nicht mag. Eben schickte er mir den Link, der diesen Artikel hier aus-
gelöst hat, und meinte dazu lakonisch: "So langsam drehen einige am Rad!"  - Nun ja, das kann man verschieden sehen, aber ich räume ein, dass ich die Information auch skeptisch sehe.
Ob das was dran ist und wenn ja, wieviel, das kann ich selbst nicht abschätzen. Wie oft habe ich mir schon gewünscht, mir als Blogger stände ein professioneller "Rechercheur" zur Verfügung, der über Zeit und noch bessere Kontakte verfügt!

Aber jammern hilft nicht. Ich verlinke einfach mal mit einem dicken Fragezeichen auf diese neue Story, und wenn jemand was weiß, wäre
ich sehr, sehr dankbar für einen Tipp!
Die Info besagt, dass der Internetseite "LIFE SITE NEWS" Dokumente zugespielt worden seien, die angeblich belegen, dass Papst Franziskus im letzten Jahr bei einer amerikanischen Stiftung um eine für deren Verhält-
nisse extrem hohe finanzielle Zuwendung gebeten habe.
Trotz Protesten von Stiftungsmitgliedern sei die Summe von 25 Millionen Dollar an den Vatikan transferiert worden - und habe nachträglich in der Stiftung zu gravierenden Turbulenzen geführt.
Das Geld sei für eine Hautklinik gedacht gewesen, die in einen Korrup-
tionsverdacht und Finanzskandal verwickelt sei...
Es ist mal wieder kompliziert, und ich vermute, dass da so gut wie nichts dran ist. Ich verstehe momentan nicht, ob das nicht alles ordnungsgemäß in Bilanzen des Vatikans oder des Krankenhauses steht - die könnte man doch einfach an Fachjournalisten geben und sich bestätigen lassen, dass alles korrekt ist...?!

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Weitere "Verwaltungsleiter": Sollen die Pfarrer dadurch entlastet oder entmachtet werden?

Interessanter Beitrag bei "katholisch.de", wie ich finde: In einigen Bistümern sammelt man seit einigen Jahren erste Erfahrungen mit einem neuen kirchlichen Beruf, dem Verwaltungsleiter.
Er soll vor allem den Pfarrern vor Ort zur Seite stehen, um sie von Verwaltungsaufga-
ben zu entlasten, damit sie ihrer eigentlichen Aufgabe als Seelsorger besser nachkommen können - was in der Folge auch den "Priestermangel" etwas mildern kann.

Mit diesen "Managern im Auftrage des Herrn", wie die "Süddeutsche Zeitung" sie nennt, hat man z.B. in München und in Köln schon gute Erfahrungen gesammelt.
Allerdings bedeutet dies je nach genauer Aufgabenumschreibung auch
eine "Entmachtung" des Pfarrers, dem Aufgabenfelder (und damit Einflussmöglichkeiten) aus der Hand genommen werden. Und da steckt das Problem, wie so oft in der Kirche: Wenn die zwei es nicht "miteinander können", wenn kein Vertrauensverhältnis herrscht, dann kann die Idee der "Entlastung" auch böse ausgehen, wie der Experte es im verlinkten Ge-
spräch auch andeutet...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !

Kommt der Aachener Bischof bei seiner Dialog-Tour wirklich zu Ihnen an den Küchentisch?

Die Idee ist gut und medientauglich: Sowas macht auch für Journalisten
was her - ein Bischof, der ankündigt, er wolle sich von Gläubigen aus seiner Diözese zum Essen und Gespräch an den Küchentisch ein-
laden lassen,
im Rahmen einer langfristig angelegten Dialog-Tour unter dem Motto "Heute bei dir".

Nein, warum sollte ich darüber meckern, ich finde es wichtig, wenn Bischöfe bodenständig sind (oder sein wollen) und mit ganz normalen Gläubigen und dazu in deren gewohnter Umgebung ins Gespräch kom-
men wollen.

Allerdings:  Erstmal ist die Idee alles andere als neu (was sie nicht schlechter macht!); so praktiziert z.B. die SPD dies so ähnlich schon seit langem und mit Erfolg ---> HIER !
Aber ehrlicherweise sollte man auch sagen: Natürlich kann Bischof Dieser schon rein zeitlich unmöglich Tausende von Familien daheim besuchen; es würde ihm nämlich sonst in seinem Büro viel zu viel dringende Arbeit liegenbleiben, denn so eine Mittagessens-Tour irgendwo in den Weiten seines Bistums Aachen kann mit An- und Rückreise locker drei Stunden "verbrauchen".
Es wird also eine Auswahl geben müssen, deren Kriterien ganz interessant sein dürften; das wird man aber wohl nicht erfahren. Und dann natürlich das "Kleingedruckte" bei dieser Idee, die mehr als nur ein PR-Gag ist: Es könne allerdings auch jemand anderes aus der Bistumsspitze für den Bischof einspringen, lässt man die Bewerber schon mal vorab wissen. Eben...!

Man lese über die Bischofs-Idee... ---> HIER !

Medien-Aufreger: Der syrische Flüchtling mit den zwei Frauen und sechs Kindern...

... der von den deutschen Behörden nicht nur ein Haus mit fünf Zimmern zur Verfügung hat, sondern auch Mama Merkel strahlend dafür dankt, dass sie ihm den Aufenthalt in Deutsch-
land und genug Sozialamts-Geld auf dem Bankkonto ermöglicht hat, wurde gestern vielfach zitiert, in den Medien und im Internet.

Nun sind wir ja alle längst Experten in der Ferndiagnose und können solche Fälle spie-
lend leicht vom heimischen Computer aus in Sekunden beurteilen:
Ganz klar, so wird empört getönt, die deut-
schen Behörden lassen jetzt auch zu, dass sich die Vielehe bei uns ausbreitet - und bezahlen das auch noch großzügig. - Ich gestehe, dass ich erst einmal vorsichtig bin; ich kenne die Details nicht und werde sie wohl auch nie erfahren.
Der Mann scheint mir ein "echter" Kriegsflüchtling aus Aleppo zu sein; damit hat er nach erster Einschätzung Anspruch auf unsere Hilfe. 

Was mir nicht klar ist: Warum arbeitet der Mann eigentlich nicht (zumindest wird es nicht erwähnt)? Wie das juristisch zu bewerten ist, wenn jemand mit Zweit-, Dritt-  und vielleicht Viertfrauen und bis zu einem Dutzend Kindern hier einreist und versorgt werden muss, weiß
ich nicht. Und ich kann es beim besten Willen auch nicht beurteilen und verkneife mir deswegen vorläufig jeden Kommentar.

Wenn die Vielehe in Deutschland verboten ist: Wie ist das dann gerichtlich in solchen Fällen geregelt?
Wer wirklich Fundiertes dazu weiß, kann es mir gerne mitteilen!
Man schaue Artikel und Video-Beiträg zu dem Fall  ---> HIER und HIER und HIER !
Das zumindest in meinen Augen Bittere ist, dass man (ohne sächlichen Zusammenhang!) gleichzeitig liest, wie teilweise mit Obdachlosen verfahren wird: Die haben zum Teil auch im kalten Winter wenig Hilfe, kein Dach über dem Kopf und müssen z.T. auch noch Strafe bezahlen, wenn man sie in der Innenstadt erwischt. 
Das tut weh!
---> HIER !

Dienstag, 20. Februar 2018

Priester unter Schock: Aschenkreuz gespendet - Gottesdienstteilnehmer dadurch verletzt!


Das habe ich auch noch nie gehört, und der betreffende Priester steht laut Bericht des "Schwarzwälder Boten" offenbar regel-
recht unter Schock und kann es nicht fassen: Nach dem Austeilen des diesjährigen Aschen-
kreuzes zeigten sich in der Ortschaft Weilers-
bach deutliche Spuren von schmerzhaften Verätzungen - auch der Pfarrer selbst wurde dadurch leicht verletzt, wie es heißt.
Man steht vor einem Rätsel. - Hat jemand
eine Idee? ---> HIER !

Exerzitien: Päpstlicher Seniorenausflug...

Wir sind bei den heutigen Fundsachen, und da sind zu-
erst mal die gestern Abend vom Vatikan offiziell übermittelten Video-Aufnahmen von der Abreise der päpstlichen Grup-
pe zu den Fastenexerzitien in Ariccia. Fast alles alte Herren, wie man sieht, aber wie man es bei Papst Franzis-
kus beeindruckend erlebt,
kann ein 81-Jähriger viel mehr Mumm haben als ein 25-Jähriger, der nichts zustande bringt. - Insofern ist die Bemerkung "Seniorenausflug" wohlwollend gemeint! --->  HIER !

Der Dompfarrer eröffnet ein Modehaus ---> HIER !
Ein bekannter Prälat - ins Gespräch vertieft ---> HIER !
Die Kirche will vielen eine Stütze sein ---> HIER !
... und zum Schluss: Wie die SPD ihre Mitglieder befragt --> HIER !

TERMINSACHE! - Der nächste Weltuntergang ist übrigens für Montag, 19. März vorgesehen!

Das kommt mir eigentlich ziemlich ungelegen, weil ich an diesem Tag schon was vorhabe:
Die lange Liste der vorgeschlagenen Weltuntergänge ist für dieses Jahr
um gleich zwei Termine bereichert worden, um den 19. März, an dem Jesus wiederkommen soll, und ent-
sprechend einer "biblischen Formel" am 24. Juni.
Das Sortiment wird ja jedes Jahr er-
weitert, und die Liste wird lang und länger.

Man lese und staune darüber 
bitte ---> HIER und HIER und HIER und HIER !