Freitag, 30. Juni 2017

Am kommenden Montag wird Kardinal Müller von Papst Franziskus entlassen...

... behaupten ein paar italienische Quellen, und von da aus zieht das die üblichen Kreise, wie man das kennt.
Genauer:  Am 2. Juli läuft die fünfjährige Amtsperiode als oberster Glaubenshüter aus, und es wird jetzt vermutet, dass Papst Franziskus das nicht verlängert hat und Kardinal Müller damit auf halbwegs elegante Art loswird.
Es gab immer wieder Gerüchte, dass die Entlassung bevorstände, auch im Zusammenhang mit der Neubeset-
zung des Bischofsstuhles von Mainz. -- Dass der Papst das Recht hat, solche wichtigen Posten wie den des Präfekten der Glaubenskongregation mit Leuten zu besetzen, die ihm besonders nahe stehen, ist keine Frage. Am Beginn seines Pontifikats hatte er 2013 erst einmal keine größeren Veränderungen an der Spitze der Kurie vorgenommen, doch nun wird
nach und nach umbesetzt.

Es ist auch kein Geheimnis, dass das Verhältnis zwischen Papst und Kardinal Müller nicht das allerbeste ist, sodass man römischen Insidern durchaus glauben kann, die behaupten, die beiden sähen sich eher selten.
Auch der Umstand, dass Papst Franziskus drei Mitarbeiter der Glaubens-
kongregation ohne Rücksprache mit dem zuständigen Kardinal entlassen hat, ist da ein Warnsignal.
Müller seinerseits hat mehrmals nicht übermäßig diplomatisch über Themen und den Papst gesprochen, und das hat sich Papst Franziskus sicher gemerkt. Man schaue z.B. ---> HIER und HIER und HIER !

Deutscher Bericht (Übersetzung italienischer Quelle) über die Entlassung z.B. ---> HIER !
Warten wir also mal den Montag ab - und dann wird darüber wieder zu schreiben sein, ob der Papst eine kluge oder eine weniger kluge Entscheidung getroffen hat...

Justizminister Heiko Maas noch vor zwei Jahren: Das Grundgesetz verbietet Ehe für alle!

"Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern", soll Konrad Adenauer angeblich mal gesagt haben, als Journalisten ihn "fest-
nageln" wollten.
Es ist schon bemerkenswert, dass das von Heiko Maas geführte Bundesjustizminis-
terium vor zwei Jahren noch ganz gegen-
teiliger Meinung war, was die Zulässigkeit der "Ehe für alle" betrifft. Die Schwulen waren damals ganz empört... ---> HIER !

Schon wenige Stunden nach dem verhäng-
nisvollen Bundestagsbeschluss gibt es immer mehr Stimmen, die zum Gang zum Bundes-
verfassungsgericht
raten. ---> HIER !

Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Hans-Jürgen Papier hält den heutigen Beschluss für verfassungswidrig, denn erst müsse ggf. das Grundgesetz geändert werden... ---> HIER !

Fast-food-Beschluss? - Weniger als eine Stunde im Bundestag diskutiert, aber jahrzehntelange Folgen? - Auf zum Bundesverfassungsgericht!!

Neuerdings ist also alles Ehe oder was?
Ich bin doch nicht blöd, mag sich Weihbischof Ansgar Puff gedacht haben - und wählte das Beispiel einer Maus, um klarzumachen, dass mit "Ehe für alle" Etiketten-
schwindel betrieben wird. - Video ---> HIER!

Auch in den Medien gibt es manchen kritischen Kommentar; so schreibt z.B. der Journalist Alexan-
der Will in der "Nordwest Zeitung", das sei "keine Sternstunde der Demokratie" gewesen, in weniger als einer Stunde über die Bühne. Auch er meint, es ginge weniger um die Sache als viel mehr um Wahl-
kampf. ---> HIER !

Wer das Konfetti bei den GRÜNEN mitten in der Bundestagssitzung sah, konnte auch meinen, es ginge um Karneval ---> HIER !
In der "WELT" liest man gerade zwei kritische Würdigungen der Hau-
ruck-Aktion im Bundestag: "Wir erleben gerade die Vernichtung der Ehe" und "Legal, illegal, scheißegal..." ---> HIER und HIER !

Unterdessen gehen viele schon davon aus, dass dieses hastige Gesetz vor dem Bundesverfassungsgericht landen wird, so auch Bundestags-
vizepräsident Johannes Singhammer  ---> HIER !


Die Namen der CDU-Abgeordneten, die mit der SPD für die "Ehe für alle" gestimmt haben...

... dürften manche Leser interessieren. Ist vielleicht der "eigene" Abgeordnete aus dem Wahlkreis mit dabei?
Durch die von der SPD gefor-
derte namentliche Abstimmung kann es jeder nachlesen, und es herrscht nun auch in diesem Punkt Klarheit... ---> HIER !

Die deutschen Bischöfe haben kurz vor und kurz nach der Abstimmung im Bundestag weitere Erklärungen des Bedauerns abgegeben... ---> HIER !
Interessant auch der Kommentar von Felix Neumann bei "katholisch.de" unter der Schlagzeile "Kein Grund zur Panik"
(wie immer: man beachte auch die Leserbriefe) ---> HIER !

Es gibt auch noch wichtigere Themen...

Mag sein, dass die "Ehe für alle" für vielleicht 40.000 homosexuelle Paare interessant sein könnte - so klein ist jeden-
falls die Zahl der eingetragenen Lebenspartnerschaften. Daneben gibt es Themen, die deutlich mehr Menschen unter den Nägeln brennen, so etwa die Folgen der extremen Staats-
verschuldung für kommende Generationen, die heraufziehende Alters-
armut in Deutschland, Wohnraummangel und vieles mehr.

Und natürlich auch das eine oder andere Problem bei der Integration
oder manchmal auch Nicht-Integration von Flüchtlingen und gewissen Ausländern. Ich kommentiere das nicht, sondern zeige mit den Verlin-
kungen nur drei aktuelle Beispiele von vielen... ---> HIER und HIER
und HIER !

"Ehe für alle" beschlossen - "FAZ"-Umfrage: Klare Leser-Mehrheit findet jetzige Abstimmung schlecht!

Meine Oma, eine ganz liebe Frau, hatte so allerlei Lebens-
weisheiten parat, die sie uns Enkeln verkündete.
Eine davon lautete: "Alles im Leben hat Folgen, und alles hat seinen Preis!", womit sie uns
zu verantwortlichem und lang-
fristig kalkuliertem Handeln animieren wollte.
Nach dem heutigen Beschluss des Bundestages, die "Ehe für alle" ganz hektisch einzuführen, könnte es sein, dass Parlamentarier z.B. am Wahltag und bei Anrufung des Bundesverfassungsgerichtes die Erfahrung machen werden, dass sie die Quittung dafür bekommen. Man lese auch die Leser-
kommentare ---> HIER!

Die "FAZ" bot eine online-Abstimmung für ihre Leser an, und siehe da: Eine klare Mehrheit der fast 40.000 Teilnehmer ist der Meinung, die kurzfristige Abstimmung sei schlecht und komme "völlig überstürzt". ---> HIER !

Schwuler Journalist: Nach der Abstimmung sind wir "noch lange nicht im Homo-Paradies"!

Großkampftag im Bundestag: Die SPD will Kanzlerin Merkel endlich mal eine Nieder-
lage beibringen und, wie ein Journalist schrieb, die Unionsfraktion zusätzlich durch namentliche Abstimmung "demü-
tigen"
.
Es ist "ein riskantes Spiel", das da heute vorgeführt wird, schreibt der Sender "MDR" in einem Beitrag, und die ver-
fassungsrechtlichen Bedenken werden auch nicht ausgeräumt; man schaue
---> HIER und HIER und HIER !
Wer Zeit hat, kann die Parlaments-
diskussion im Fernsehen live mitverfolgen, z.B. ---> HIER !

Kurz danach wird auch die detaillierte Liste online sein, welcher Abgeordnete wie abgestimmt hat --> HIER !

Interessant ist, dass schon vor der Abstimmung im Bundestag auch bei einigen Homosexuellen selbst die Erkenntnis gereift ist, dass eigentlich mit einer gewonnenen Abstimmung nicht wirlich viel erreicht ist. Ein schwuler Journalist schreibt gerade, man sei "noch lange nicht im Homo-Paradies", denn er sieht auch andere Umfragezahlen als die, welche man uns gerne im staatlichen Fernsehen präsentiert, und da ist es eben so, dass z.B. mehr als 40 % der befragten Bürger es als "ekelhaft" ansehen würden, wenn sich Homo-Paare in der Öffentlichkeit küssen. ---> HIER !
Ich schätze mal, heute ist mal wieder so ein Tag, wo viele, viele Christen noch mehr beten als sonst...

Abstimmungen im Bundestag: Ein ganz schwarzer Freitag für Deutschland?!

Deutschland, was ist aus dir geworden?! - Es ist ja nicht nur die Abstimmung über die Ehe für fast alle, die vielen und auch mir ganz schwer im Magen liegt, und zu der Bischof Voderholzer sogar zu Protest-E-Mails an die Abgeordneten aufge-
rufen hat ---> HIER !
Ein zweiter ganz dunkler Schatten legt sich auf das Land. Bei aller berechtigten Kritik an der Verbreitung von Hass im Internet, vor allem in den angeblich sozialen Netzwerken wie "Facebook" und "Twitter", für die ich selbst als mehrfach sogar mit Mord Bedrohter durchaus Verständnis habe, muss man als Demokrat doch fragen, ob die Bundestagsabgeordneten wirklich weit genug über die Folgen dessen nachgedacht haben, was sie heute wahrscheinlich als "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" beschließen werden. Die Folgen für die Meinungsfreiheit in Deutschland, so sind sich die zahlreichen Kritiker sicher, werden katastrophal sein.
Ich erlebe es ja jetzt schon, dass Leser mich aufmerksam machen, wo schon wieder ein Schreiber bei "Facebook" oder "Twitter" komplett gelöscht wurde, das geht mittlerweile in die Hunderte von "Accounts"! - Damit wir uns richtig verstehen: Ruft jemand zu Gewalt auf, betreibt jemand Hetze gegen Ausländer oder sonstwen, dann gehört solch ein Beitrag gesperrt - und der Schreiber sollte auch juristisch verfolgt werden, ganz klar.
Die Realität sieht aber jetzt schon anders aus, denn es werden Beiträge gelöscht, die gar keine Hetze sind, sondern eher eine pointierte Meinung, aber juristisch unbedenklich. Wie das kommt, ist leicht zu erklären: Die Betreiber von solchen Plattformen wie "Facebook" haben Angst, dass sie vom Staat zur Rechenschaft gezogen werden könnten, und da wird im Zweifelsfalle lieber deutlich mehr gelöscht als nötig wäre.
Das wird sich nach dem heute erwarteten Beschluss des Bundestages über das "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" noch deutlich verschärfen: Zweifelhafte Kommentare von Lesern müssen jetzt innerhalb von nur
24 Stunden gelöscht werden, sonst drohen "Facebook" und "Twitter" empfindlich hohe Geldstrafen.
Jeder Schuljunge kann erklären, was die Folge sein wird: Ganz klar wird noch viel mehr gelöscht werden, ohne juristische Prüfung, sondern von x-beliebigen kaum geschulten Mitarbeitern, die das Internet nach "bösen" Kommentaren durchwühlen.

Man lese nur mal einige der kritischen Stimmen zum geplanten Gesetz, und dann kann sich jeder selbst fragen, was von einer Regierung zu halten ist, die sowas durchboxt. ---> HIER und HIER und HIER und HIER
und HIER und HIER und HIER !

Die heutige Hauruck-Abstimmung über "Ehe für alle" ist unwürdig und juristisch bedenklich!

Wenn das heute im Bundestag durchkommt, wonach es lei-
der aussieht, dann hat das womöglich  schwerwiegende Folgen. Gestern in der Dis-
kussion bei "Maybrit Illner" sah es der CDU-Mann Michael Kretschmer schon kommen: Das ist ein unwür-
diges Hauruckverfahren mit fatalen Folgen, denn es fehlen jedwede Ausführungsbestimmungen für das Gesetz, was zu einem Chaos führen kann ---> Kurzvideo HIER , gesamte Sendung ---> HIER !
Interessant auch, dass verfassungsrechtliche Bedenken einfach vom Tisch gewischt wurden, wie die "FAZ" in einem guten Artikel schreibt. Ob gegen das Gesetz alsbald Klage eingereicht wird? ---> HIER !

Das angeblich "einschneidende Erlebnis", dass Angela Merkel laut eigener Aussage zum Umdenken gebracht haben soll, hat übrigens nach Presse-Recherchen bereits im Jahr 2013 stattgefunden. Eine erstaunlich lange Zeit... ---> HIER !
Man kann es natürlich auch mit bitterem Humor nehmen, wie gerade der evangelische Pfarrer Dr. Friedhelm Groth in seinem zweimal pro Woche erscheinenden Newsletter, zu dem man sich ---> HIER gratis anmelden kann. So gesehen kann man die "Ehe für alle" durchaus gerecht finden... ---> HIER !

Donnerstag, 29. Juni 2017

Jetzt sind die Evangelischen auch noch FÜR die "Ehe für alle" - Können wir die Ökumene in die Tonne kloppen?

"katholisch.de" meint zwar, die Ökumene werde "immer besser" (---> HIER!), aber nicht nur die Debatten um die Segnung von homosexuellen Paaren lassen manche Katho-
liken daran zweifeln.
Gerade heute wurde wieder einmal deutlich, wie weit man doch in einigen grundsätzlichen Positionen voneinander entfernt ist: Während die katholische Kirche sich klar und deutlich gegen die sogenannte "Ehe für alle" ausspricht, ist die "EKD" ausdrücklich dafür, übrigens zur Empörung mancher ihrer Kir-
chenmitglieder.

Man schaue ---> HIER und HIER und als Beispiele für viele Stellung-
nahmen HIER und HIER !

Abstimmung wegen "Ehe für alle": Weitere Vorwürfe in Richtung SPD und Angela Merkel / Missbrauchsvorwurf: Kardinal Pell freut sich auf den Gerichtstermin!

"CDU-Politiker kritisieren Merkel", kann man heute bei "idea" lesen ---> HIER !
Der CDU-Sprecher für Religionspolitik, Franz Josef Jung, wirft der SPD unter-
dessen Vertrauensbruch vor, denn es habe ganz klare Absprachen gegeben...
Man lese --->
HIER !

Unterdessen hat Kardinal Pell wegen der Missbrauchsvorwürfe sein Amt im Vatikan vorläufig ruhen lassen. Zugleich erklärte er, dass er vor Gericht die Anschuldigungen gegen ihn ausräumen werde; "er freue sich auf den Gerichtstermin"... ---> HIER !

Häuserkampf mit Strom am Türknauf und Kettensäge - Linksradikale in Berlin gegen Polizei!

Für viele Medien und Politiker war und ist die Gefahr für die Demokratie automatisch von rechts ausgehend. Vorwürfe, man sei auf dem linken Auge fast blind, wurden immer wieder überhört.
So konnte sich die linksradikale Gewalt immer weiter hochschaukeln, auch gegen die Polizei. Man schaue bei-
spielsweise ---> HIER und HIER       und HIER !

Nun ist die Lage in Berlin weiter eskaliert: Linke lieferten sich mit der Polizei einen erbitterten Häuserkampf, wobei man auch vor krassen Methoden wie zubetoniertem Flur und unter Strom gesetztem Türknauf (Lebensgefahr für Polizisten!) nicht zurück-
schreckte.
Die Polizei hat schließlich doch gewonnen, wobei sogar Kettensägen zum Einsatz kamen. Spannender als jeder Krimi, leider...!

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Da bin ich wohl etwas zu weit gegangen...!

Die heutigen Fund-
sachen beginnen ausnahmsweise mit etwas Privatem.
Wie regelmäßige Leser wissen, plaudere ich dann und wann etwas aus unserem familiären Bereich, zur Unter-
haltung und auch, damit jeder weiß, hier arbeitet keine Riesenredaktion, sondern nur ein einziger Hobby-Blogger, der im eigentlichen Leben auch noch reichlich
zu tun hat, vom Garten bis zur Küche.
Heute haben wir mal wieder Gäste, und da ist es gut, dass 12 Leute an
den großen Tisch passen, wenn wir ein bisschen zusammenrücken.
Wir unterhalten uns beim Essen oft mit viel Humor, und das ist, wie ich heute feststellen musste, für manche Gäste doch gewöhnungsbedürftig. Insbesondere meine verbalen Späße lösen auch schon mal Verwirrung aus. Nachdem ich bei Mittagessen damit begonnen hatte, die diversen Speisen umzubenennen, taute ein etwas schüchternes Besuchskind von 8 Jahren doch etwas auf.
Als ich allerdings augenzwinkernd erzählte, wenn man zu viel essen würde, käme das an den Ohren raus, und dafür gäbe es ja die bekannten Ohren-
stöpsel, wurde er doch schon etwas unruhig. Der Nachtisch schloss das Essen ab, und in Anbetracht der Gäste gab es den sonst am Sonntag üb-
lichen Nachtisch, leckeres Eis.
Ich müsse vorher noch was erklären, sagte ich zu unserem jüngsten Gast gewandt, es gäbe Eis am Stiel. Weil er das ja nicht wissen könne, wollte ich ihm vorab das Prozedere erklären: Es gäbe ein Eis, und jeder am Tisch solle einmal schlecken und es dann im Uhrzeigersinn weiterreichen, so viele Runden, bis das Eis alle wäre. 

Offenbar erkannte er mein Blinzeln nicht, denn er rief unvermittelt mit unbeschreibbarem Gesichtsausdruck in die große Runde: "Ich will kein Eis...!"
Sorry, Sebastian, da bin ich wohl etwas zu weit gegangen, und zur "Strafe" kriegst Du mein Eis noch dazu!
Makabrer Humor: Rentnerin bei der Freizeitgestaltung ---> HIER !

Also, ich finde diese Schuhmode tierisch! ---> HIER !
... und zum Schluss: Schade!!! ---> HIER !


Im Restaurant ein kurzes Tischgebet sprechen? - Benimm-Expertin hält das für "übergriffig"!

So weit sind wir inzwischen schon:
Eine bekannte Kommunikationstrainerin,
die Kurse in gutem Benehmen gibt, hält ein im Restaurant vor dem Essen gesprochenes Gebet - sie war dabei als Gast sogar ein-
geladen (!)
-  glatt für "übergriffig". 

Religions sei doch Privatsache, findet sie,
und lautes Beten hält die Dame gar für
eine "bigotte Show". ---> HIER !

Fast schon witzig dagegen, wenn sie in
ihren Kursen über Tischmanieren von Kindern spricht. Da schlägt sie in der "Süddeutschen Zeitung" im Interview doch glatt vor, man könne in den Familien
ja beim gemeinsamen Essen "eine weiße Decke auflegen", und wer von
den Kindern "am längsten ohne Flecken auf dem Tuch durchhält, darf
den Nachtisch am nächsten Tag bestimmen..."
---> HIER !
Kann es sein, dass die Dame nicht weiß, wie schwer - und wie kostspielig
Flecken z.B. von Tomatensoße aus einer weißen Tischdecke entfernt wer-
den können 
- bei uns im Ort kostet die Reinigung einer großen Tisch-
decke ca. 10 Euro! -
?
Da scheint es mir als erfahrenem Opa sinnvoller zu sein, man lässt die Tischdecke ganz weg, schmückt den Tisch mit einem Strauß Blumen und erspart allen den Stress. Statt zweimal Tischdecke reinigen gibt's für das Geld dann ein schönes Vorlesebuch!
Wenn Menschen also Gott ihre Dankbarkeit zeigen wollen und ein Gebet sprechen, dann ist das übergriffig?! - Ich schätze mal, Gott wird es genau andersrum sehen: Undankbare Menschen, die es noch nicht einmal nötig haben, für die Gaben zu danken, verhalten sich übergriffig und fast schon beleidigend.

Aber mal grundsätzlich: Was sollte denn dagegen sprechen, ein kurzes Gebet im Restaurant zu sprechen, wenn es nicht zu laut gesprochen wird? Es ist doch gut, wenn Menschen ihren Glauben nicht verstecken, und die Christen sind im Lokal sogar so tolerant, die Menschen nicht zu kritisieren, die ein Gebet vermeintlich nicht nötig haben...
Übrigens:  In den USA betet die Hälfte der Bürger vor dem Essen, und ein Restaurant gibt sogar einen Rabatt von 15 %, wenn Gäste erkennbar beten... ---> HIER und HIER !

Hl. Petrus und Hl. Paulus...


Früher - lang, lang ist's her - 
hatte am 29. Juni die halbe katholische Männerwelt Namenstag.
Dass wir heute ein Hochfest feiern,
wollen wir aber bitte nicht vergessen! 

.
Predigt und Linktipps ---> HIER !

Böse Piusbrüder? - Wenn Professoren und ZdK dem Papst vorschreiben wollen, was er tun soll

Das Thema hat Schnappatmungsqualität.
Seit Jahren zieht es sich hin mit der Frage,
ob, wann und wieder die Piusbrüder wieder heimkommen (dürfen) in die volle Gemein-
schaft mit der katholischen Kirche.
Mit den Artikeln darüber könnte man riesige Aktenberge füllen, und immer wieder kommen neue "Geistesblitze" hinzu, oft verbunden mit Warnungen oder Forderungen an den Papst, dieses oder jenes zu tun oder zu unterlassen.

Aktuell warnt mal wieder einer der Professoren vor den "Tricks" der bösen, bösen Tradis. Man lese über die never ending story ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Presse bastelt am "Kirchenskandal": Kardinal Pell wegen Missbrauchs-Vorwurf vor Gericht!

Es ist schon ziemlich trickreich, die katholische Kirche als Ganzes für ein (eventuelles!) Fehlverhalten eines Mitglieds verantwortlich zu machen. "Skandal in der katho-
lischen Kirche"
- oder sollte es vielleicht besser heißen: "Skandalöse Arbeit von Journalisten"?

Missbrauch ist schärfstens zu verurteilen, ein einziger Fall ist einer zu viel. Wenn aber das Thema dazu genutzt wird, um Kampagnen gegen die Kirche zu reiten, dann ist das auch eine Form von (geistigem) Missbrauch.
Der Finanzchef des Vatikans, der australische Kardinal Pell, ist zum x-ten Male in den Schlagzeilen. Das zieht sich seit Jahren hin; immer wieder kommen Behauptungen, er habe als junger Priester Jungen miss-
braucht, und immer wieder kommen von ihm dann entrüstete Erklä-
rungen, das seien alles Lügen.

Ich habe auch mal eine halbe Stunde über das Thema Missbrauch im speziellen Zusammenhang mit Australien recherchiert, und nur in dieser kurzen Zeit ist mir klar geworden, wie weit verbreitet dort Missbrauch war, in Sportvereinen, bei der Armee, bei Pfadfindern, in Schulen und und und... 
Was Kardinal Pell betrifft, so ist es gut, dass die Sache endlich mal gerichtlich angegangen wird. Ob es nach Abschluss des Verfahrens wirklich zum Ausdruck "Skandal" reichen wird, muss sich aber erst noch herausstellen, liebe Journalisten!
Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !

Mittwoch, 28. Juni 2017

Papst Franziskus hat seine Meinung geändert: Missbrauchs-Priester jetzt doch entlassen!

Angeblich, so deutet sogar "katholisch.de" es an,
hat Papst Franziskus gegen Empfehlung von Beratern gehandelt, als er 2014 dem italienischen Priester Mauro Inzoli kirchliche Strafmil-
derung vergönnte.
Inzoli war des mehrfachen Missbrauchs von Jugendlichen angeklagt und von Papst Benedikt aus dem Priesterstand entlassen worden. Angeblich, so will eine Tradi-Seite im Internet wissen, hatte der Priester einflussreiche Fürsprecher, worauf Papst Franziskus die Strafe umwandelte in "ein Leben im Gebet". In manchen Medien gab es deswegen reichlich Empörung. 

Nun hat Papst Franziskus seine Entscheidung rückgängig gemacht und
den Priester doch noch aus dem Priesterstand entlassen.

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !

Zeitung: Homosexuelle Drogen-Orgie in Vatikan-Wohnung aufgeflogen!

Das gehört wohl zu den Schlagzeilen, die ich erst gar nicht weiter kommentieren möchte, weil ich sonst sehr unhöflich würde.
Wie eine italienische Zeitung schreibt, ist der Sekretär eines Kardinals in eine Affäre ver-
wickelt, in der es angeblich
um eine heftige homosexuelle Drogen-Orgie in einer Vatikan-Wohnung geht.
Der Papst wurde bereits informiert und ist entsprechend sauer...
Man schaue ---> HIER und italienisch ganz ausführlich HIER !

Moment mal: Wussten Sie eigentlich, dass Papst Franziskus Enkelkinder hat...?!

Die saloppe Ausdrucksweise von Papst Franziskus hat ab und zu auch mal den Vorteil, dass ein lustiger Gag dabei herauskommt:
Wie man bei verschiedenen Quellen aufgrund des Materials der Nachrichtenagentur KNA nachlesen kann, hat der Papst kürzlich beim Gottesdienst aus Anlass seines Bischofsjubiläums vor ca. 50 Kardinälen unter anderem er-
klärt: "Wir sind Großväter... Großväter - unsere Enkel schauen auf uns!" ---> HIER !

Wo leben dann aber die Kinder dieser Zolibatären? - Es darf geschmunzelt werden... 

Frau Merkel, wann kommt die Ehe für zwei Schwestern und die Ehe zu viert oder fünft?

Neuerdings trifft die Bundeskanzlerin Entscheidungen nicht mehr in Absprache mit der Fraktion der CDU/CSU, sondern sie verkündet sie in einer Illustrierten. Es gibt eine ganze Reihe von Leuten, die jetzt richtig sauer sind, wie man an der Reaktion von Wolfgang Bos-
bach
ablesen kann ---> HIER !

Auch viele Journalisten reiben sich verwundert die Augen angesichts der blitzschnellen Wende, die Angela Merkel da hingelegt hat: Werden wichtige Grundsätze und Werte neuerdings billigst zum Zweck des Machterhalts verhökert? ---> HIER !
Der Blogger Dr. Josef Bordat fragt, wann denn dann zwei Schwestern sich heiraten dürfen - und wann die Vielehe kommt? ---> HIER !
Es läuft sogar ein Aufruf, sich jetzt schnell per E-Mail an die Bun-
destagsabgeordneten zu wenden und laut zu protestieren ---> HIER !

Gibt es den übereiligen Politikern dann wenigstens zu denken, dass sogar Homosexuelle gegen die geplante "Ehe für alle" sind? ---> HIER !
Mit trickreichem Hauruck-Aktionen aller Art schaden Politiker übrigens nicht nur ihrem eigenen Ansehen. Wenn Politik nur noch zu Taktik-Spielchen verkommt, statt in Ruhe die Diskussion zu führen, darf man
sich nicht wundern, wenn das Wählerinteresse noch weiter abnimmt. Veräppeln kann man sich schließlich auch selber...

Das schmerzliche Leid, das einem Priester und pastorale Mitarbeiter antun...

Sie wollte gestern nur eine halbe Stunde bleiben, kündigte sie bei ihrem kurzfristig angemeldeten Besuch an. Lange hatten wir uns nicht mehr gesehen, die Küsterin und Organistin, mit der wir uns bei einer Tagung etwas angefreundet hatten, und wir. Nun war sie auf der Durchreise, wie sie sagte, um am Meer eine Woche lang neue Kraft zu tanken.
Was dann kam, lief zumindest für uns etwas anders als gedacht, aber es war gut so. Die gute Bekannte hatte etwas auf dem Herzen, das sie schwer belastete - und deshalb musste sie einfach mit jemand von "außerhalb" darüber reden.

Über ein Jahrzehnt hatte sie Küster- und Organistendienst in ihrer Pfarrei gemacht und damit weit über die mäßige Bezahlung hinaus der Kirche gedient. Ein Anruf genügte, so erzählte sie, und sie stand auf der Matte, und zwar ohne auf die Uhr oder die Lohnabrechnung zu schauen.
Ihr Mann war eher das, was man etwas ironisch einen "Quartalskatholik" nennen könnte; man traf ihn nicht jeden Sonntag in der Kirche, aber er respektierte und unterstützte den großen Einsatz seiner Frau. Bei etlichen Gelegenheiten war er in der Pfarrei mit helfender Hand dabei, einfach so.

.
Mittlerweile liefen bei unserer Besucherin die Tränen, und der Taschen-
tuchverbrauch stieg rasant. Ihr Mann erkrankte überraschend an Darm-
krebs, litt viele Monate, war mehr im Krankenhaus als daheim, aber sie versah ihren Dienst weiter zu 100 %, und wo es absolut nicht ging, da ließ sie sich zuverlässig vertreten.
Sie sagte es mit großer Traurigkeit und Verbitterung: Die "hohen Herren", wie sie Pfarrer und Pastoralassistent gerne nannte, waren sonst oft bei ihr daheim, zu kurzer Visite oder auch länger. Das änderte sich, so zumindest ihre Darstellung, als ihr Mann krank wurde. Anfangs kamen sie, aber es war mehr ein Pflichtbesuch, hatte sie das Gefühl. Dann kam niemand mehr. Und als ihr Mann nach langem Leiden starb, da reichte es nur für eine Beileidskarte; ein Besuch oder gar ein Hilfsangebot fand nicht statt.
Die Küsterin ist nun eine ehemalige Küsterin. Es hat sie unend-
lich verletzt, dass man sie links liegen ließ, und so kam es, wie es kommen musste: Nach acht Wochen lag ihre Kündigung beim Pfarrer auf dem Tisch. Auch dann hatte sie noch die stille Hoffnung, dieser "Schrei" würde gehört. Dem war aber nicht so; die Kündigung wurde bürokratisch korrekt schrift-
lich bestätigt, und man dankte, wie sich das gehört, für ihren jahrelangen Dienst. Das war's.

Sie sei so tief verletzt, erzählte sie, dass sie drauf und dran sei, aus der Kirche auszutreten. Ob wir ihr mit unseren Worten wirklich helfen konnten - ich weiß es nicht. Aber wir haben zugehört, wir haben getröstet, und wir haben sie eingeladen, auf der Rückfahrt vom Meer unbedingt wieder bei uns Station zu machen.
Ob es ein Zufall ist, weiß ich nicht, aber gerade eben schrieb mir eine Leserin eine ähnlich traurige Erfahrung, aber sie ist psychisch stabiler
und wird es durchstehen, dass sie nun offenbar nicht mehr wichtig ist für Gottes Bodenpersonal.

Ja, auch solche Erfahrungen gibt es in Gottes großem Zoo hier auf Erden, aber zum Glück gibt es auch die anderen Priester, die nicht kneifen, wenn's richtig zur Sache geht. Euch danke ich von Herzen, und viele Leser sicher auch. Denkt immer daran: Ihr seid nicht Pfarrei-Bürokraten, sondern ihr seid Seelsorger!

Der neue liturgische Gruß zu Beginn der Hl. Messe lautet "Haben Sie alle gut geschlafen?"

Bei "katholisch.de" las ich gerade einen kurzen Artikel über Kardinal Tagle, der
den Priestern in seiner philip-
pinischen Heimat ans Herz gelegt hat, bitte auf die kor-
rekten liturgischen Texte zu achten.
Er höre leider immer wieder davon, dass Priester besonders zeitgemäß sein wollten und
den Gottesdienst mit einem "Guten Morgen!" beginnen würden statt mit "Der Herr sei mit euch!" ---> HIER !
Das wird von einigen Lesern so missverstanden, als habe der Kardinal etwas dagegen, wenn ein Priester "Guten Morgen!" sagt. So aber ist es nicht gemeint, er kann dies vor dem Beginn der Heiligen Messe
tun - zumindest dann, wenn es keine Abendmesse ist...

Mich erinnert das an ein Erlebnis bei einem auswärtigen Gottes-
dienstbesuch, wo solch ein selbst gebastelter Begrüßungsspruch kräftig in die Hose ging. Der Priester begann die Heilige Messe völlig korrekt, ging dann aber zum Ambo und fragte in die Runde "Guten Morgen! Haben Sie alle gut geschlafen?"  -- Was dann passierte, wird er sicher sein Lebtag nicht vergessen... ---> HIER !

"Radio Vatikan": Papst Franziskus war vor ca. 25 Jahren "ein abservierter Jesuit" aus der Provinz...

Herzlichen Glückwunsch! 
Papst Franziskus feierte gestern sein 25-jähriges Bischofsjubiläum, und darüber berichtet natürlich auch und erst recht "Radio Vatikan". Dabei schweift der journalistische Blick in die Vergangenheit, wozu auch sein Scheitern als Jesuitenführer in Argentinien gehört, das nur dezent mit
der Bemerkung angedeutet wird, vor ca. 25 Jahren sei er in der argentinischen Provinz abserviert gewesen und vermeintlich ohne Zukunft, was seine Kirchenkarriere betrifft. ---> HIER !

Der ZDF-Rom-Korrespondent Jürgen Erbacher wird da schon etwas deutlicher in seinem Blog "Papstgeflüster".
So schreibt er unter anderem, der jetzige Papst sei damals "nach internen Auseinandersetzungen" außer Landes geschickt worden, nach Deutsch-

land.
Wieder zurückgekehrt, habe er eine Zeit der "Läuterung" durchgemacht, denn er sei vorher in seinem Urteil über andere oft nicht gerade milde gewesen.
Erbacher verweist dann auf das erste Interview, das Papst Franziskus 2013 gab. Darin bekannte er: „Meine autoritäre und schnelle Art, Ent-
scheidungen zu treffen, hat mir ernste Probleme und die Beschuldigung eingebracht, ultrakonservativ zu sein. Ich habe eine Zeit einer großen inneren Krise durchgemacht, als ich in Córdoba lebte...Es war meine autoritäre Art, Entscheidungen zu treffen, die Probleme verursachte.“

Nachdem er bei den Jesuiten gescheitert war, bekam er überraschend
seine zweite Chance als Bischof.
Erbacher formuliert mit Blick auf die derzeitigen Führungsprobleme des Papstes ziemlich deutlich: "Ob er in den 25 Jahren wirklich alle seine als schlecht erkannten Eigenschaften der „ersten Karriere“ abgelegt hat, werden Historiker einst bewerten müssen. Als ein Defizit hatte er in dem bereits zitierten Interview die mangelnden Konsultationen vor Entschei-
dungen bezeichnet.
Hier dürfte er durchaus einiges dazu gelernt haben. Wenn er aber im Sommer 2013 sagt, dass er seine Entscheidungen „schroff und eigen-
mächtig“
getroffen habe, so kann man auch heute bisweilen den Eindruck haben, dass trotz Konsultationen an dieser Stelle der alte Bergoglio zum Vorschein kommt"
. ---> HIER !

Wir alle kennen das, allerdings sind wir zum Glück nicht Papst: Es ist schon so, dass einem viel zu oft die eigenen schlechten Eigenschaften (bei mir z.B. die Ungeduld) im Wege stehen. -- Mit anderen Worten: Ob Führung in der Weltkirche gut gelingt oder eben nicht, das muss nicht an den anderen liegen...

Dienstag, 27. Juni 2017

"Ehe für alle" - Ist die Schlacht für die katholische Kirche endgültig verloren?

Heute haben sich die Ereignisse überschlagen. Gestern Abend deutete sich für die katholische Kirche das heraufziehende Unwetter schon an, nachdem Angela Merkel eine Kehrtwende um 180 Grad gemacht hatte... ---> HIER !
Die SPD hat ihre Hausauf-
gaben durchaus gemacht, was geschicktes Taktieren zum richtigen Zeitpunkt betrifft: Heute kam wie aus der Hüfte geschossen auf einmal die Drohung, man werde das Gesetz für die Gleichstellung der Homo-Ehe noch in dieser Woche durch den Bundestag treiben - in einer Eile, als gehe es in dieser viertrangigen Frage plötzlich um Leben und Tod. ---> HIER !
Die katholischen Kirchenführer scheinen geradezu perplex und über-
rumpelt; offenbar ging man davon aus, dass es auch diesmal irgendwie dann doch wieder gut ausgehen werde. Man rühmt sich ja gerne der guten Kontakte des "Katholischen Büros" in Berlin mit den Telefonnummern aller wichtigen Politiker.
Doch man hat katholischerseits offenbar die Lage falsch eingeschätzt und vorher zu wenig Lobbyarbeit für den katholischen Standpunkt betrieben; jetzt ist das Kalb so gut wie versoffen, und man kann im wesent-
lichen nur noch mit Bedauern reagieren. ---> HIER !

Vielleicht ist aber die Argumentation des Kommentators Kilian Martin bei "katholisch.de" noch eine Chance: Die "Ehe für alle" ist nicht mehr zu verhindern, das sieht er klar. Mit dem aktuellen Coup wird man Fakten schaffen und nicht, wie vorher angekündigt, das Thema im Wahlkampf konträr behandeln. 
Es geht um eine Kehrtwende von geradezu historischem Ausmaß, denn - so Kilian Martin - bislang waren Ehe und Familie, wie wir sie ver-
stehen, vom Grundgesetz unter besonderen Schutz gestellt

Andererseits sieht Kilian Martin in seinem Kommentar auch, dass es nun eine um so dringendere Aufgabe für die Vertreter der katholischen Kirche sein muss, "immer wieder herauszustellen, welches Ideal hier aufgegeben wird...." ---> HIER !

Italienischer Priester wettert gegen Papst Franziskus - und wird vom Dienst suspendiert!

Vielleicht haben Sie es
heute auch schon bei "katholisch.de" gelesen:
Ein italienischer Priester,
der mehrfach gegen Papst Franziskus und "die Zerstörung der katholischen Kirche" auf der Kanzel gewettert hatte, wurde vom zuständigen Erzbischof von Palermo vom Dienst suspendiert. - Pfarrer Alessandro Minutella ist nun in Italien bekannt wie ein bunter Hund; die Medien soll voll von Berichten und Videos über ihn und seinen Kampf gegen einen Papst, den er für unrecht-
mäßig und für einen Anhänger der Freimaurer hält. Der Konflikt zieht
sich schon einige Monate hin, denn schon im März erhielt der Priester
die Aufforderung des Erzbischofs zur Mäßigung oder zur Aufgabe seines Amtes. ---> HIER !

Da bin ich als eher traditionell denkender Katholik hin und her gerissen: Für so manche Kritik an diesem Papst, die ja von vielen und vielfach geäußert wird, habe ich mindestens Verständnis. Das Problem scheint mir nur zu sein - so weit man das aus zweiter Hand überhaupt beurteilen kann -, dass es da auch Grenzen gibt, gemäß der Redewendung "Der Ton macht die Musik".
Im konkreten Falle hat der Priester, wenn ich die Recherche diverser italienischer Meldungen zusammenfasse, immer wieder mächtig vom Leder gezogen - teilweise unter heftigem Beifall während der Predigt in der Hl. Messe.
Auch jetzt ist es wohl so, dass große Teile der Pfarrgemeinde ihn gerade-
zu aufgefordert haben, die Suspendierung einfach zu ignorieren; beim Erzbischof hat man schon heftig gegen die Absetzung protestiert.

Es ist meines Erachtens nicht gerade förderlich für ein Gemeindeleben, wenn es ausgesprochene Fronten in der Pfarrei gibt, und es macht schon einen Unterschied, ob man den Papst z.B. in einem Buch mit gemäßigter Wortwahl kritisiert - oder polemisch in der Heiligen Messe.
Immerhin hat der Priester seinem Bischof bei der Weihe Gehorsam gelobt. Sachliche Kritik ist erlaubt - und wohl auch nötig -, doch wiederholte öffentliche Attacken in aggressivem Tonfall halte ich nicht für der Sache dienlich und eines Priesters nicht würdig, sorry. (Ich kriege jetzt wieder Ärger, ich weiß...)

In jedem anderen Beruf wäre der Mann mindestens ebenso hart diszi-
pliniert worden, oder können Sie sich einen Autoverkäufer vorstellen,
der den neugierigen Interessenten für einen Neuwagen häufig genüsslich erzählt, für wie miserabel er die Qualität dieser Marke hält?

Man schaue italienische Medien und Predigt-Videos ---> HIER und HIER und HIER und Videos HIER und HIER !

Österreich und Deutschland sehen schleichende Islamisierung des Balkans


Die beiden Artikel heute in der "WELT" ergänzen sich unerfreulich: Österreich sieht eine schleichende Islamisierung des Balkans, heißt es, ergänzt durch einen Artikel über zunehmende Einfluss Saudi-Arabiens im Kosovo, den auch die deutsche Bundesregierung mit Besorgnis sieht.

Die bekannte Salami-Taktik - immer ein bisschen mehr, bis die Region islamisiert ist?
Man lese ---> HIER und HIER !

Tritt Papst Franziskus, wie von ihm selbst angedeutet, im Jahr 2018 zurück?

Das gehört zum katholischen Unterhaltungsprogramm - so etwa in halbjährlichem Abstand hat mal wieder jemand die Ver-
mutung, Papst Franziskus sei schwer krank und / oder es gebe Hinweise darauf, dass er bald zurücktreten werde.
Immerhin hat er selbst anläss-
lich seines 80. Geburtstages im Dezember 2016 laut gedacht und erklärt, sein Pontifikat werde kurz sein, insgesamt "vier, fünf Jahre" - womit rechnerisch nach seinem Amtsantritt am 13. März 2013 spätestens im Früjahr 2018 sein Rücktritt fällig wäre.

Dass er systematisch Kardinäle in seinem Sinne ernennt, um die "Refor-
men"
auch nach ihm fortsetzen zu lassen, wird auch immer mal wieder als Zeichen gedeutet, dass er damit rechnet, nicht mehr lange Papst zu sein.
Neben früheren Spekulationen (z.B. ---> HIER und HIER !) deutet ge-
rade der bekannte Vatikan-Korrespondent Julius Müller-Meiningen das morgige Konsistorium als weiteres Signal für einen denkbaren Rücktritt... ---> HIER !

Das wird Papst Franziskus aber nicht freuen: Bürgermeisterin von Rom will keine Flüchtlinge mehr aufnehmen!

In Italien steigt der Unmut in der Bevölkerung ange-
sichts immer noch anschwellender Flüchtlingszahlen über die Mittelmeer-Route.
Es ist im Grunde ähnlich wie in Deutschland: Die ferne Staatsregierung ist weit weg von dem täglichen Ärger und dem riesigen Aufwand, den die Kommunen zu leisten haben. Da kann auch einer als reformfreudig gel-
tenden Bürgermeisterin mal der Kragen platzen, und so hat das Stadtober-
haupt von Rom, Virginia Raggi, nun ihrem Verdruss Luft gemacht - in einem Schreiben teilt sie mit, man sei nicht mehr in der Lage, weitere Migranten aufzunehmen. ---> HIER !
Kritik geht auch in Richtung Europa, denn gerade Italien ist als Ankunfts-
land besonders strapaziert und fühlt sich von anderen Staaten, die deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen müssten, sehr unfair behandelt. Allein in die-
sem Jahr werden 200.000 Neuankömmlinge erwartet.

Dass die Flüchtlingskosten (auch zur Beruhigung der Steuerzahler)
in den Schätzungen gerne zu niedrig angesetzt werden, ist inzwischen be-
kannt; so wurden aus 20 Milliarden jährlich vor kurzem nach Aussage des Entwicklungsministers 30 Milliarden Euro jährlich für Deutschland, und pessimistische Prognosen von Finanzexperten sehen noch ganz andere Summen auf uns zukommen; man schaue z.B. ---> HIER !

Die Staatsverschuldung ist gigantisch, sodass die nächsten Generationen noch abbezahlen müssen (das Geld fehlt dann für Soziales), und gerade erfahren wir, dass Schätzungen davon ausgehen, dass die Hälfte aller Rentner in Deutschland künftig unter Armut zu leiden hat, und das nach einem arbeitsreichen Leben und jahrzehntelangem Einzahlen in die Rentenkasse ---> HIER !

(Heidnische) Sonnenwendfeier in der katholischen Kathedrale von Bari (Italien)

Sonnenwendfeiern (->HIER! ) sind heidnischen Ursprungs. Ob so etwas wirklich die richtige Idee ist für eine Aufführung ausgerechnet
in einer Kathedrale?
Man bilde sich selbst ein Urteil über dieses "Event" in Bari (Italien) ---> HIER und Videos HIER und HIER !

Doch, doch, der Kirchenbesuch ist bei den Deutschen nachweislich sehr beliebt!

Heute bekommen Sie die Fundsachen des Tages gleich morgens präsentiert. Und da wäre zuerst mal die Erkenntnis, dass der Kirchenbesuch bei den Deutschen sehr beliebt ist,
mit einer kleinen Einschränkung. ---> HIER !
Manche Staatsanwälte
haben offenbar eine besondere Art von Humor: "Kein dringender Tatverdacht erkennbar!"
Man staune ---> HIER !
Eierwurf auf Kölner Pfarrei-Prozession - aber mit happy end! ---> HIER !
Karikatur: Martin Schulz hat das Kommando. ---> HIER !
... und Nachdenkliches zum Schluss: Das sind merkwürdigerweise keine Flüchtlinge! ---> HIER !

Montag, 26. Juni 2017

Homo-Ehe: Angela Merkel ist gerade umgefallen - nun sind die deutschen Bischöfe gefragt!

Leserbriefschreiber in der "WELT", die darüber be-
richtet, reden nicht um den heißen Brei herum: Für manche ist die Bundeskanzlerin eine Umfallerin und eine, die ihr Fähnchen nach dem Winde dreht, nachdem sie registriert hat, dass eventuelle Koali-
tionspartner die "Ehe für alle" um jeden Preis durchboxen wollen. ---> HIER !
Es geht, wie ich gestern schon schrieb, von der Anzahl der Personen um
ein dritt- oder viertklassiges Thema; lediglich 35.000 Paare oder 0,1 % der Bevölkerung waren laut Regierungsstatistik im Jahre 2013 in einer "eingetragenen Lebenspartnerschaft" miteinander verbandelt.
Doch die Homo-Lobby hat Macht und Einfluss in Politik und Medien,
und für die Politiker ist die wohl kommende "Reform" erst einmal eine Gesetzesänderung, die so gut wie nichts kosten wird - und zweitens kann man sich als (vermeintlich) weltoffen und tolerant verkaufen.

Dass nun gestern auch Angela Merkel umgefallen ist und von ihrem klaren Nein abgerückt ist, ist ein böser Schlag auch für die deutschen Bischöfe, die sich auf ihr gutes Verhältnis zur Merkel-Regierung immer was eingebildet haben. Die Bischöfe haben jedenfalls, dem Papst folgend, klipp und klar erklärt, die Homo-Ehe könne katholischerseits nicht be-
fürwortet werden
.

Nun sind sie in die Enge getrieben und stehen so gut wie alleine da auf weiter Front. Noch nicht einmal Unterstützung von den Laien, vom ZdK, ist zu erwarten, ganz im Gegenteil. Was werden die Bischöfe nun tun?
Werden sie zu machtvollen Demonstrationen aufrufen, nach französischem Vorbild, wo Millionen für die wirkliche Ehe auf die Straße gingen? Werden sie donnernde Appelle an Politiker und Katholiken richten? Oder werden sie versuchen, möglichst geräuschlos in Deckung zu gehen?

Wir werden sehen. Kardinal Woelki, übernehmen Sie...!