Donnerstag, 1. Juni 2017

SCHWEIZ: Ihr wollt wegen Abtreibungen beten? - Dann dürft ihr nicht mehr in die Krankenhaus-Kapelle!

Das muss für die Universitätsklinik ja eine ganz grauenhafte Vorstellung sein, wenn sie das verbieten:
Eine Gruppe der Piusbrüder hat in der Kapelle der Uniklinik in Lausanne mehrfach für die Opfer von Abtreibung gebetet - und löste damit ein Verbots-
verfahren aus: Es ist den Katholiken nicht mehr gestattet, in diesen Räumlichkeiten zu beten.
Hintergrund: In der Uniklinik werden auch Abtreibungen durchgeführt, und da fühlt man sich wohl durch solche Gebete auf den Schlips getreten. 

Wären die Piusbrüder lärmend und Patienten verschreckend durch die Flure gezogen - ich hätte das Verbot nachvollziehen können. Aber so, wenn schon ein Gebet nicht mehr erlaubt ist, dann sind wir ja weit genug ge-
kommen...

Der Klinikleitung sei empfohlen, ein großes Schild vor dem Eingang zur Kapelle anzubringen: "Bitte legen Sie Ihre geplanten Gebete zur Genehmigung bei der Kapellenaufsicht vor. Grundsätzlich nicht gestattet sind Gebete für Verstorbene, insbesondere für abgetriebene Kinder. Sollten wir Sie bei einem verbotenen Gebetsvorgang erwischen, erhalten Sie umgehend Hausverbot wegen der Gefahr, die von solchen Bittgebeten ausgeht!"
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