Freitag, 16. Juni 2017

Wenn ein Rechtsextremer von einem Imam zum Gespräch in die Moschee eingeladen wird...

... dann sehen wir, wenn wir
in den gewohnten Schubladen denken, wahrscheinlich ein übles Ende der Unterredung, falls sie überhaupt zustande kommt. Sollte ein Sanitäter in Bereitschaft sein?
Doch im wirklichen Leben ist eben alles etwas anders. Tatsächlich nahm ein britischer Rechtsradikaler die Einladung eines muslimischen Predigers zum Gespräch in der Moschee an - und ... die beiden führten intensive Gespräche, an deren Ende nicht nur die Erkenntnis stand, dass sie bei den allermeisten Themen einer Meinung waren, sondern es entstand sogar eine Freundschaft zwischen
den beiden.
Vielleicht sollte man diese "Gesprächstherapie" von Mensch zu Mensch, bei dem man sich gegenseitig in die Augen schaut, auch ver-
pflichtend in der Politik und bei kirchlichen Kontrahenten einführen,
dann würde auch weniger im Internet gelästert. - Ich stelle mir gerade
vor, wie Papst Franziskus und Kardinal Burke in einem langen, ver-
traulichen Gespräch... - ach, man wird ja noch träumen dürfen...!

Man lese --> HIER, wobei der Artikel auf einem englischen Artikel
beruht, der schon im vergangenen Dezember erschien --> HIER !