Dienstag, 8. August 2017

Der Papst macht es viele andere auch: Er bleibt im Urlaub einfach daheim...!

Nichts gegen einen schönen Urlaub, gegen Tapetenwechsel, der neben Erholung immer auch neue Anregungen bringt. - Papst Franziskus ist es aber laut Zeitungsbericht des österreichi-
schen Blattes "Kurier" von Kindesbeinen an gewöhnt, aus Kostengründen eben nicht in Urlaub zu fahren, und so bleibt er auch dieses Jahr lieber da-
heim - sprich: im vatikanischen Gästehaus  in Rom. - Die Tourismus-
branche hat er sich damit sicher nicht zum Freund gemacht...
Was er in dieser sommerlichen Erholungsphase so treibt, wird dort aus schon vorliegenden älteren Berichten zusammengefasst: einfach kürzer treten, länger schlafen usw.

Und dann wird an einem kleinen Aufreger gebastelt, wonach Papst Franzis-
kus die Kardinäle aufgefordert hat, ihre Urlaubsanschrift nebst Telefon bekannt zu geben. Angeblich verstehen das einige aber so, als wolle man mittels der Adresse herausbekommen, ob sie auch ja bescheiden genug untergekommen sind.  ---> HIER !
Das ist wohl ziemlich an den Haaren herbeigezogen; viele deutsche Beamte (z.B. auch Lehrer) werden vom Dienstherrn schon seit Jahrzehnten ver-
pflichtet, ihre Urlaubsanschrift und die Handy-Nr. anzugeben (habe ich selbst auch alle Jahre wieder so erlebt), denn es kann zumindest theore-
tisch dienstlich mal was sehr Dringendes anliegen.
Wenn man das bei den führenden Leuten der Kurie auch so macht,
ist das schlicht und einfach vernünftig, denn wer weiß schon, was plötzlich in Rom passieren könnte...