Freitag, 11. August 2017

Lasset uns blättern: Der elektronische Liedanzeiger als Frömmigkeits-Killer...!

Was ich immer wieder bei auswärtigen Heiligen Messen erleben muss:
Eine Lesung, eine Fürbitte oder ein anderer liturgischer Text wird gerade vorgetragen.
Nur noch ein bis zwei Minu-
ten, und der Organist wird das nächste Lied anstimmen.
Und dann passiert das: Noch während des Textvortrages leuchtet die elektronische Liedanzeige auf, und das große Rascheln beginnt: Statt zuzuhören, greifen die Gottesdienstbesucher zum Gesangbuch und blättern mehr oder weniger heftig und unruhig darin herum. Was sich gerade am Ambo tut, interessiert eigentlich fast keinen mehr...

Frage: Muss so etwas wirklich sein? Kommt es auf die eine Minute Zeitgewinn an? Wo bleibt das Feingefühl bei Organist und verant-
wortlichem Pfarrer?

Artikel in der "Bistumspresse"
(Osnabrück) ---> HIER !